Leistungen

Intensivpflege
Zuhause

Definition & Indikation

24/7 Fachpflege Zuhause

Die Intensivpflege zuhause – auch bekannt als außerklinische bzw. häusliche Intensivpflege – ist eine spezialisierte Form der medizinischen Behandlungspflege für schwerstkranke und beatmete Menschen außerhalb des Krankenhauses.

Sie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit dauerhaft hohem Überwachungs- und Versorgungsbedarf, bei denen jederzeit eine kritische oder lebensbedrohliche Situation eintreten kann.

Ziel ist es, medizinische Sicherheit rund um die Uhr mit der Lebensqualität der vertrauten häuslichen Umgebung zu verbinden.

So ermöglichen wir Betroffenen und ihren Angehörigen ein möglichst selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden.

Leistungen

Was bieten wir an?

meincare drei Teammitglieder

24/7 Intensivpflege-Präsenz

Wir garantieren die ständige Anwesenheit einer examinierten Intensivpflegefachkraft. Diese lückenlose Betreuung (24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche) sichert Ihnen maximale medizinische Stabilität und Ruhe.

Behandlungspflege

Wir übernehmen die fachgerechte Durchführung aller ärztlich verordneten Behandlungsmaßnahmen, wie Infusionstherapien, Portpflege, das Legen von Verbänden und die Medikamentengabe.

Beatmung an einer Puppe

Notfall- und Krisenmanagement

Unser Team ist speziell in Notfallsituationen geschult. Wir leiten sofort die notwendigen Erstmaßnahmen ein, um lebensbedrohliche Situationen kompetent und sicher zu beherrschen.

Behandlungspflege

Wir übernehmen die fachgerechte Durchführung aller ärztlich verordneten Behandlungsmaßnahmen, wie Infusionstherapien, Portpflege, das Legen von Verbänden und die Medikamentengabe.

Patient und Pfleger schlagen ein

Ganzheitliche Planung

Unsere Planung berücksichtigt nicht nur die rein medizinischen Aspekte, sondern auch Ihre persönlichen Wünsche und psychosozialen Bedürfnisse. Für ein Maximum an Lebensqualität zu Hause.

Pflegerin zieht Spritze auf

24/7 Intensivpflege

Wir garantieren die ständige Anwesenheit einer examinierten Intensivpflegefachkraft. Diese lückenlose Betreuung (24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche) sichert Ihnen maximale medizinische Stabilität und Ruhe.

Krankheitsbilder für die AKI

  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

    Bei schwerer respiratorischer Insuffizienz und Beatmungspflicht.
  • Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

    Aufgrund fortschreitender Lähmungen und resultierender Ateminsuffizienz.
  • Schwere Hirnschäden oder Wachkoma

    Nach Schädel-Hirn-Trauma oder Schlaganfall, oft verbunden mit Tracheostoma und Beatmung.
  • Hohe Querschnittlähmung

    Mit Beeinträchtigung der Atemmuskulatur und hoher Abhängigkeit von assistierter Beatmung.
  • Neuromuskuläre Erkrankungen

    Wie Muskeldystrophie, die eine permanente Überwachung der Vitalfunktionen erfordern.
  • Tumorerkrankungen

    Bei komplexen Verläufen im Endstadium, die intensive palliative Beatmungspflege benötigen.

Finanzierung

Finanzierung der Intensivpflege

Die häusliche Intensivpflege ist eine Leistung, die primär von den Krankenkassen getragen wird. Für Sie als Patient oder Angehöriger entstehen in der Regel keine direkten Kosten, abgesehen von möglichen gesetzlichen Zuzahlungen.

    Behandlungspflege (SGB V)

    Die medizinischen Leistungen (Beatmung, Wundversorgung, Medikamentengabe) werden als Sachleistung direkt von der Krankenkasse übernommen.
  • Grundpflege & Hauswirtschaft (SGB XI)

    Die Leistungen der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung) und ggf. hauswirtschaftliche Unterstützung werden über die Pflegeversicherung (Pflegegrad) finanziert.

Ablauf

Häufige Fragen

Die Kosten für die Häusliche Intensivpflege werden in der Regel vollständig von den gesetzlichen oder privaten Krankenkassen übernommen. Voraussetzung ist die ärztliche Verordnung durch den behandelnden Arzt und die Genehmigung durch Ihre Krankenkasse. Wir unterstützen Sie aktiv bei der Antragstellung und Kostenklärung.

Das übernehmen wir für Sie. Wir koordinieren die Bestellung, Lieferung und Einrichtung aller notwendigen medizinischen Geräte und Hilfsmittel (z.B. Beatmungsgeräte, Verbrauchsmaterial) in enger Abstimmung mit den behandelnden Ärzten und dem Sanitätshaus.

Die Dauer ist variabel und hängt stark von der Genehmigungszeit der Krankenkasse ab. Unser Ziel ist es jedoch, den Prozess so schnell wie möglich zu gestalten. Wir beginnen sofort mit der Planung und Antragsstellung, um die Überleitung so zügig und sicher wie möglich zu realisieren.

Ja, neben der Versorgung im eigenen Zuhause ist die Betreuung in einer spezialisierten Intensivpflege-Wohngemeinschaft (IP-WG) eine gängige Versorgungsform. Diese WG-Modelle bieten oft zusätzlich soziale Kontakte und sind eine sichere Alternative zur häuslichen 1:1-Betreuung.

Nein. Alle notwendigen medizinischen Hilfsmittel und Geräte (wie Beatmungsgeräte, Absauggeräte oder Monitoring) werden vom behandelnden Arzt verordnet und in der Regel direkt über das Sanitätshaus oder den Lieferanten von der Krankenkasse finanziert. Wir koordinieren die komplette Logistik für Sie.

Ja, für die Außerklinische Intensivpflege sind speziell ausgebildete Intensivpflegefachkräfte erforderlich. Sie verfügen über eine zusätzliche Qualifikation und Erfahrung im Umgang mit Beatmungspatienten, Tracheostoma-Management und Notfallmaßnahmen. Unser Team besteht ausschließlich aus solch qualifiziertem Personal.

Ja, selbstverständlich. Wir beziehen Sie aktiv in die Pflege ein, wenn Sie dies wünschen. Unser Team berät und leitet Sie an (Anleitung zur Selbstpflege), damit Sie weiterhin wichtige, nicht-invasive Aufgaben übernehmen können und die Verbundenheit zur pflegebedürftigen Person erhalten bleibt.

Team

Noch weitere Fragen?

Lassen Sie uns sprechen. Kontaktieren Sie unser Team, um alle Ihre Unklarheiten zur Außerklinischen Intensivpflege persönlich zu besprechen.