Leistungen

Wohngruppen

Definition & Indikation

Gemeinschaft und Sicherheit

Eine Intensivpflege-Wohngruppe (IP-WG) – oft auch Beatmungs-WG genannt – ist eine spezialisierte, häusliche Wohnform für intensivpflegebedürftige Menschen. Im Gegensatz zu einem stationären Pflegeheim leben hier maximal 4 bis 12 Bewohner in einer barrierefreien, gemeinschaftlich organisierten Wohnungoder einem Haus. Das Ziel ist es, den Bewohnern ein Maximum an Selbstbestimmung und sozialer Teilhabe zu ermöglichen, während die 24-Stunden-Sicherheit und die fachärztliche Betreuung gewährleistet sind.

Die IP-WG ist rechtlich als häusliche Versorgung definiert. Jeder Bewohner schließt einen eigenen Mietvertrag ab und lebt in seinem privaten Zimmer, teilt sich aber Gemeinschaftsflächen wie Küche und Wohnzimmer mit den Mitbewohnern. Die Pflege erfolgt personalintensiv durch ein Team von Intensivpflegefachkräften, die ständig vor Ort sind. Dadurch vereint die Wohngruppe die hohe medizinische Sicherheit einer Klinik mit der Lebensqualität und den sozialen Kontakten eines gemeinsamen Zuhauses.

Leistungen

Was bieten wir an?

Privatsphäre & Gemeinschaft

Jeder Bewohner verfügt über ein privates Zimmer und einen eigenen Mietvertrag. Gleichzeitig profitieren Sie von Gemeinschaftsflächen wie Küche und Wohnzimmer und sozialem Austausch.

Hohe Selbstbestimmung

Die IP-WG unterscheidet sich vom Heim: Sie bestimmen Ihren Tagesablauf, Ihre Besuchszeiten und die Gestaltung Ihres privaten Wohnraums weitgehend selbst.

Umfassende Koordination

Wir übernehmen die Organisation aller Termine, die Koordination mit Ärzten, Therapeuten und Sanitätshäusern, um Ihre Entlastung und die Qualität der Versorgung sicherzustellen.

Ablauf

Wohngruppe

Ihr neues Zuhause

Erhalten Sie einen Eindruck von der freundlichen Atmosphäre und der hohen Wohnqualität in unseren Intensivpflege-Wohngruppen. . Unsere WGs sind modern, vollständig barrierefrei und vereinen die Privatsphäre Ihres eigenen Zimmers mit den gemütlichen Gemeinschaftsflächen. Überzeugen Sie sich selbst von dem lebenswerten Umfeld, das wir für unsere Bewohner geschaffen haben.

Häufige Fragen

Der entscheidende Unterschied liegt in der Selbstbestimmung. Im Pflegeheim ist der Träger der Vermieter und bestimmt den Tagesablauf. In der WG sind Sie Mieter und entscheiden über Ihren Alltag (z.B. Essenszeiten, Gestaltung des Zimmers) weitgehend selbst – die Pflege wird von einem externen Dienstleister erbracht.

Der Tagesablauf ist individuell und flexibel organisiert, orientiert am Wunsch der Bewohner. Feste Strukturen gibt es nur bei den medizinisch notwendigen Behandlungen und Absprachen. Die WG-Bewohner entscheiden oft gemeinsam über die Nutzung der Gemeinschaftsräume oder Freizeitaktivitäten.

Die Mietkosten und die Kosten für den Lebensunterhalt (Essen, Strom etc.) müssen die Bewohner selbst tragen, oft unterstützt durch Sozialleistungen (z.B. Grundsicherung). Die Kosten für die 24/7-Fachpflege hingegen werden in der Regel direkt von der Krankenkasse übernommen.